Pilger der Hoffnung

„Pilger der Hoffnung.“


Unter diesem Motto begeht die katholische Kirche das Heilige Jahr 2025.
Diese jüdisch-christliche Tradition hat ihren Ursprung im Buch Levitikus. Mit einem Widderhorn, dem Jobel wurde ein Jubeljahr ausgerufen, in dem das Volk Gottes die rechte Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen und zur Schöpfung wiederherstellen sollte. In einem Jubeljahr wurde Versöhnung geübt, Schuld erlassen, enteignetes Land zurückgegeben, Feld wurden stillgelegt. (Levitikus 25,8-13)
Papst Bonifaz VIII. hat im Jahr 1.300 das erste Heilige Jahr ausgerufen. Es wurde zunächst alle 100 Jahre, dann alle 50 und schließlich alle 25 Jahre gefeiert.
Pilger der Hoffnung: Mit diesem Motto und einem entsprechenden Logo ruft uns der Papst auf, im Heiligen Jahr 2025, das er zu Weihnachten an der Heiligen Pforte im Petersdom symbolisch eröffnen wird, in einer Zeit der globalen Krisen im Glauben aufzubrechen, im Kreuz den Anker inmitten von Wellen zu entdecken und das Leben zu erneuern.
Papst Franziskus hat zuletzt am Sonntag des Wortes Gottes dieses Jahr 2024 als Vorbereitung zum heiligen Jahr als ein Jahr des Gebetes ausgerufen. In seiner Ansprache beim sogenannten Angelus bittet der Papst in Vorbereitung auf das Heilige Jahr „das Gebet zu intensivieren“, um „dieses Ereignis der Gnade gut zu leben und die Kraft der Hoffnung Gottes zu erfahren“.
Weiter sagte der Papst: „Deshalb beginnen wir heute das Jahr des Gebets: ein Jahr, das der Wiederentdeckung des großen Wertes und der absoluten Notwendigkeit des Gebets gewidmet ist, des Gebets im persönlichen Leben, im Leben der Kirche, des Gebets in der Welt.“
Vielleicht ist es eine Fügung, vielleicht eine Symphonie: ausgerechnet in diesen Monaten gebe ich wöchentliche Impulse zum Thema „Gebet – Du bist nicht allein“. Gestärkt von der Initiative des Papstes rufe ich uns auf, das Gebet mehr in den Vordergrund des Lebens zu rücken. Schauen wir dabei auf Jesus, von dem wir am kommenden Sonntag im Markusevangelium hören: „In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort um zu beten.“ (Markus 1,35) Nehmen wir die Einladung an, gehen wir mit Jesus an einsamen Ort, unterbrechen den Lauf des Lebens und atmen wir durch … und beten wir😊

Pfarrer Markus Grabowski


Wussten Sie schon, dass …

… wir an diesem Samstag, 3. Februar 24, 10.00 Uhr einen Workshop Zukunft in der Pfarrei St. Joseph – Stadthagen gestalten? Wohin geht Gott mit uns? Kommen Sie dazu uns überlegen Sie mit.

… wir in der kommenden Woche im Kirchenvorstand in Bückeburg grundsätzliche Entscheidungen zur Zukunft unserer Immobilien treffen werden? Bitte beten wir um den Heiligen Geist.

Sie an diesem Freitag, Samstag und Sonntag in den Gottesdiensten den Blasuiussegen empfangen können? Gott will uns vor allen Halskrankheiten, anderen Krankheiten und allem Bösen schützen. Nehmen Sie das Geschenk an.

… wir in diesen Tagen in der Pfarrei Bad Nenndorf Regina Bärnreuther und Ursula Herberg als neue Beerdigungsleiterinnen entsenden? Wir können uns freuen, dass Menschen mit der Kraft der Taufe bereit sind, den Dienst der Barmherzigkeit zu üben. Danke.

Alle liturgischen Dienste der Pfarrei Rinteln zeitnahe zu einem regelmäßigen geistlichen und organisatorischen Austausch zusammenkommen? Wir sind dabei, ein neues Küsterteam im Kirchort Rinteln zu festigen.