Zum Hause des Herren wollen wir pilgern

Menschen unterbrechen ihr Leben und gehen pilgern.

Solche, die den Kopf frei bekommen wollen.

Solche, die ihre Ziele neu justieren wollen.

Solche, die tiefer fragen und Frieden suchen …?

Der Psalm 122 gehört zu den 15 Wallfahrtspsalmen.

Alljährlich brachen jüdische Pilger nach Jerusalem auf.

Freude und Gemeinschaft begleiteten sie…:

  1. Ich freute mich, als man mir sagte:

Zum Haus des HERRN wollen wir pilgern.“

  1. Schon stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem.

  2. Jerusalem ist gebaut als eine Stadt,

die fest in sich gefügt ist.

In den Einzugstoren standen Häuschen, in denen Recht gesprochen wurde.

Frome Juden erhofften sich von Gott Gerechtigkeit, Versöhnung und Heil.

  1. Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des HERRN,

wie es Israel geboten ist, den Namen des HERRN zu preisen.

  1. Denn dort stehen Throne für das Gericht bereit,

die Throne des Hauses David.

Jerusalem: Ort des Friedens.

Friede, nicht nur Abwesenheit des Krieges, sondern Shalom: Wohlergehen, Gesundheit, Glück, Segen und umfassender bleibender Friede.

  1. Bittet für den Frieden Jerusalems!

Ruhe und Sicherheit finden, die dich lieben.

  1. Friede wohne in deinen Mauern,

Geborgenheit in deinen Palästen.

  1. Um meiner Brüder und Freunde willen will ich sagen: Friede sei in dir!

  2. Um des Hauses des HERRN, unseres Gottes,

willen will ich dein Bestes suchen.

Für uns Christen ist der auferstandene Jesus Christus der Ort des Friedens.

Er tritt am Ostertag inmitten seiner Jünger und sagt:

Friede sei mit Euch.

Gehen wir ihm nach, suchen wir seine Spuren und wir werden tatsächlich zum Ziel gelangen, zum himmlischen Jerusalem, dem Ort, die fest in sich gefügt ist.

Ihr Pfarrer Markus Grabowski!


Wussten Sie schon, dass …

es auch in unserem Bistum kleinere Wallfahrtsorte wie Ottbergen bei Hildesheim gibt? In diesem Franziskanerkloster dürfen wir an diesem Sonntag zu Gast sein und uns über die Ehe und Familie austauschen.

wir mit Saskia Wiechmann ab 15. April 26 eine neue pastorale Mitarbeiterin dazubekommen, die sich um unsere Jugend kümmern wird?

Herzlich willkommen und Gottes Segen😊

der kommende „Weiße“ Sonntag auch Sonntag der Barmherzigkeit genannt wird? Johannes Paul II. hat diesem Sonntag den Namen gegeben und dabei an Schwester Faustina erinnert, die das Erbarmen Gottes in Visionen geschaut hat und den barmherzigen Jesus Menschen in schweren Situationen sehr ans Herz legt.